Wie alles begann
Wie wohl jeder Modelleisenbahn-Fan hat man in seiner Kindheit die ersten Berührungen mit diesem Thema. Bei mir war das in den 80er Jahren der DDR. Unser Vater hatte noch aus seinen Kindertagen Überreste von H0-Material und erwarb dann über den "An- und Verkauf" etwas Gleis- und auch Rollmaterial. Jedoch entstand aus diesen Dingen nur eine rudimentäre fahrbare Platte ohne jede Raffinesse.
Während meines Studiums Mitte der 90er Jahre setzte ich dann so manchen Ferienjob-Lohn um in gebrauchtes Rollmaterial, welches günstig beim netten Modellbahn-Händler um die Ecke zu kaufen war. Diese Schätze werden durch mich nach und nach digitalisiert, um auch auf meiner aktuellen Platte nutzbar zu sein.
Nunmehr vor einigen Jahren habe ich nun erneut begonnen, nun höchst selbst, eine Modelleisenbahn-Platte zu erstellen. Leider nicht in der Geschwindigkeit, dass ich die jungen Jahre meines Sohnes erfolgreich zum "Funken" nutzen konnte.
Mittlerweile kann man sich viele Inspirationen aus den verschiedensten Youtube-Kanälen saugen was die Platten-Gestaltung und Technik betrifft. Aber wo und wie man eine solche Platte sinnvoll in einer Wohnung unterbekommt, in der man kein separates Modelleisenbahn- oder Bastelzimmer sein Eigen nennen kann, habe ich in diesen Kanälen bislang nicht finden können. Daher erläutere ich hier meine Überlegungen die entsprechende Umsetzung.